Workshops

 
   

 

Dream Work in Psychotherapy

C. Hill
19. / 20. März 2010


This 2-day workshop will focus on dream work in psychotherapy. In the first section we will discuss the function of dreams, describe the steps of an empirically-based cognitive-experiential model of dream work, and review the research on the effectiveness of the dream model. In the second part we will practice the dream model on dreams presented by volunteers from the group; I will coach the group members in how to apply the steps in the model. In the final and third part, we will discuss how the dream model can be applied in ongoing psychotherapy.

Kursinfo-Flyer (pdf)

 


 


 
Umgang mit Widerstand

F. Caspar & M. Belz
5. / 6. Juni 2010 + 2 x 3 Std. Supervision nach Vereinbarung


Aufbauend auf plananalytischen Grundkenntnissen* (in früheren Kursen oder durchLektüre von Caspar (2007) erworben) wird das konstruktive Umgehen mitWiderstand vermittelt.

Der Begriff nimmt in Anlehnung an Caspar & Grawe (1980, 1981) ganz umgangssprachlich das Gefühl auf, das man als Therapeut und alsTherapeutin entwickelt, wenn man doch eigentlich alles richtig macht, und der Patient oder die Patientin sich doch nicht verändert oder gar eine der vielen bekannten Formen widerspenstigen Verhaltens zeigt -wozu, wie wir seit Freud wissen, auch überstarke, oberflächliche Kooperativität gehören kann.

In unserem Widerstandskonzept wird davon ausgegangen, dass ein Therapeut und eine Therapeutin W. erzeugen, wenn er/sie dem Patienten oder der Patientin im Hinblick auf einen wichtigen Plan "auf die Füsse tritt". Dabei wird nach der Quelle der Bedrohung zwischen W. auf der inhaltlichen (schwierige Themen, Therapieziele), der Beziehungs- (z.B.zu dominantes Therapeutenverhalten bei autonomiebedürftigem Patienten) und der methodischen Ebene (oft wegen eines zu engen Methodenrepertoires) unterschieden.

Dabei ist das Ziel nicht unbedingt, W. gänzlich zu vermeiden. Th. sollten Spannungen aber, wenn, dann sehr gezielt und nur wo nötig herstellen.

Ein naiver Machbarkeitsglaube ist unangemessen: Nicht jedem Patienten und nicht jeder Patientin in jeder Situation kann mit Psychotherapiegeholfen werden. Kompetente Widerstandsanalyse kann aber auch in solchen Fällen helfen, genau zu verstehen, wie W. zustande kommt unddies ganz im Guten mit dem Patienten oder der Patientin zu besprechen


 


Super/Intervision: Fallanalyse "bis zur Lösung"

M. Belz & F. Caspar
Termine nach Absprache


Es gibt einfache Patienten und Patientinnen, bei denen Therapeuten und Therapeutinnen je nach Erfahrungsstand ohne viel individuelle Fallkonzeption gute Erfolge erzielen. Es gibt mittelschwierige Patienten und Patientinnen, bei denen erst eine grössere Investition in die Fallkonzeption zu einem Erfolg führt. Und es gibt besonders schwierige Patienten und Patientinnen, bei denen selbst erfahreneTherapeuten und Therapeutinnen trotz hohem Engagement stecken bleiben. Um solche Fälle geht es bei diesem Angebot vor allem. Wir stellen umfangreiche Supervisionserfahrung im ambulanten und stationären Bereich, ein ausgereiftes Konzept für individuelle Fallkonzeptionen einschliesslich Widerstandskonzept (Caspar & Grawe), viel Interesse gerade an schwierigen Fällen, und last not least viel Geduld zur Verfügung.

Eine "Lösung" bedeutet dabei nicht, dass jedes Problem mit Psychotherapie lösbar ist, aber dass ein gutes Verständnis, die Lösung des Rätsels, wie der Patient oder die Patientin funktioniert, auch bei unlösbaren Problemen in aller Regel erarbeitbar ist, Es erlaubt, die relevanten Faktoren zu verstehen, aus dem Fall zu lernen, und sich allenfalls auch "im Guten" von Patienten und Patientinnen zu trennen; diese kommen gelegentlich dann auch zu einer zweiten Phase zurück, wenn sich die Voraussetzungen zum Guten gewendet haben.

 


 

 

EFT bei Trauma

A. Pascual-Leone
21./22. Mai 2010

PsychotherapiepatientInnen mit Missbrauchserfahrungen in ihrer Kindheit und damit zusammenhängenden komplexen Traumatisierungen sind weit verbreitet und haben notorisch hohe drop-out Raten. Diese PatientInnen konnten ihre frühen emotionalen Verletzungen nicht heilen und haben oft Schwierigkeiten mit den gängigen expositionsbasierten Therapien, die nicht für bindungsbezogene Probleme entwickelt wurden.
Eine erfolgreiche Therapie muss diesen Patientinnen helfen, Zugang zu ihren schmerzhaften Gefühlen zu finden und diese zu explorieren, um maladaptive Emotionen zu verändern. Emotion-Focused Therapy for Trauma (EFTT) ist der einzige traumaspezifische Therapieansatz, der auf einem empirisch-verifizierten Modell basiert, bei dem die Schritte zur Klärung früherer problematischer Beziehungserfahrungen festgelegt sind. Teil 1 des Workshops beschreibt das EFTT Behandlungsmodell sowie die dahinterliegende Theorie, während Teil 2 den typischen Therapieverlauf vorstellt, beginnend mit dem Aufbau und der Förderung der therapeutischen Beziehung, gefolgt von der Veränderung des Selbstkonzepts, der Klärung der Bindungsverletzungen und der Abschlussphase. Der Ansatz wird mit anderen Behandlungsverfahren verglichen und es werden klinische Beispiele mit verschiedenen Emotionen und Schwierigkeiten in der Emotionsverarbeitung vorgestellt.


Kursinfo-Flyer (pdf)

 

 

 

 

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